Brassica juncea ‘Da Ping Pu’ Die Blätter schmecken scharf bis senfähnlich. Kann im Frühjahr oder Herbst ausgesät werden und verträgt auch leichte Fröste. Die großen grünen Blätter werden immer einzeln von außen geerntet, so kann wieder reichlich nachwachsen.
Brassica juncea ‚Red Giant’ Variante mit roten Blättern. In China heißt die Pflanze auch Tsa Tsai. Nur grob schneiden, mit Sojasoße und Asianudeln in den Wok geben und ganz kurz schwenken
Momordica charantia Blätter und unreife Früchte werden gegessen. Blätter nur klein schneiden und in die Suppe geben. Früchte sind 25cm lang, haben einen bitteren, jedoch angenehmen, Geschmack. Sie werden kleingeschnitten, gesalzen und gekocht oder gebraten gegessen. Neuerdings nimmt das Interesse für diese Pflanze wegen ihrer blutzuckersenkenden und gewichtsreduzierenden Wirkung stark zu.
Malva verticillata var. crispa Die gekräuselten handtellergroßen Blätter schmecken sehr angenehm und können vor allem Salaten zugegeben werden. Im Gegensatz zu Salat kann die Pflanze ständig beschnitten werden, denn sie wächst unverwüstlich rasch nach. Die chinesische Gemüsemalve wird 180 cm hoch und hat leicht beruhigende Wirkung.
Brassica chinensis var. parachinensis Bei dieser Pflanze werden sowohl die knackigen Blätter mitsamt den fleischigen Blattstielen als auch die noch jungen Blütenknospen gegessen, die mit Rindfleisch und Garnelen pfannengerührt werden. Traditionell wird dieses Kohlgewächs auch als Suppeneinlage genutzt. Wenn die Blütentriebe nicht zu tief abgeschnitten werden, treiben sie gut wieder nach und man kann mit einer laufenden Ernte rechnen.
Chrysanthemum coronarium Auch Salatchrysantheme oder Shungiku genannt. Die jungen Blätter und vor allem die Blütenknospen werden in der asiatischen Küche dem Originalrezept Chop Suey beigegeben. Kann aber auch roh gegessen werden. Lecker und schön.
Chrysanthemum coronarium ‚Tiger Ear’ Die Blätter sind ergiebiger als die eher in China angebaute Art. Diese Variante wird dagegen hauptsächlich in Japan unter dem Namen Shungiku angebaut. Die 10cm langen Triebe werden als Gemüse – meist kurz gedünstet verzehrt.
Amaranthus tricolor ‚Red Beauty’ Zarte rot-grüne Blattherzen, die das ganze Jahr geerntet werden können. Die Blätter sind nur kurz haltbar, deshalb werden sie selten im Laden angeboten. Als Gemüse ähneln sie dem Spinat, sind aber vitaminreicher.
Psophocarpus tetragonolobus Eine Bohne bei Blattgemüse? Jawohl! Denn hier essen wir die eiweißhaltigen Blätter! Auch sehr interessant für alle Vegetarier - eine wichtige Eiweißquelle. Früchte wird man hier weniger ernten, denn blüht sehr spät in unseren Breiten. Aber wer denkt, das war‘s: Falsch! Die Wurzeln sind verdickt und können im Herbst wie Kartoffeln gekocht werden. Der Proteinanteil ist höher als bei Kartoffeln. Anbauempfehlung: Unter Glas.
Brassica rapa Schon junge Pflanzen bilden violette Stängel, die mitsamt Blättern und Blütenknospen geschnitten werden. Sie schmecken ähnlich lecker wie Kohlrabi. Verträgt auch Kälte und damit ein asiatisches Blattgemüse für Sommer, Herbst und Winteranfang!
Brassica rapa ssp. chinensis ‘Extra Dwarf’ Mini-Pak Choi ist ein milder Kohl, der kleine hellgrüne, zarte und aromatische Blattrosetten bildet, die schon nach 50 Tagen beerntet werden können! Ist hitzeverträglich und kann so auch im Sommer gesät werden.
Brassica rapa var. japonica Mizuna bedeutet „saftiges Gemüse“, was die Qualität der mild scharf schmeckenden Blätter nicht besser beschreiben könnte. Mal ganz unasiatisch unsere bevorzugte Beilage zum Grillen: einfach mit wenig Quark verrührt und etwas Salz.
Brassica rapa ssp. chinensis ‘Long White Petiole’ Und hier die große Variante, die weiße, lange Blattstiele bildet. Wird in Korea als eingelegtes sauer-salziges Gemüse (wie bei uns Sauerkraut) als Beilage zu allen Gerichten gereicht. Rezept: Kimtchi Pak Choi grob schneiden, salzen, in ein Sieb geben und 24h abtropfen lassen, dann eine gehackte Chilischote, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, ein kleines Stück geraspelten Ingwer und 1TL Zucker zugeben. Alles vermischen und noch einen Tag durchziehen
Lactuca sativa Ein Salat, der dicke dicken Stängel ausbildet. Die Stängel mit dem Spargelschäler schälen und roh oder wie Spargel zubereitet essen. Sehr zart und köstlich! Lange spitze Blätter als Salat anrichten.
Brassica rapa var. chinensis Ein Rosetten-Pak Choi mit kurzer Wachstumszeit. Die Pflanze kann schon als Sämling mit sehr zarten Blättern oder ausgewachsen die ganze Pflanze ernten. Nicht zu vergessen: auch die feinen Blütenknospen verarbeiten!
Ipomoea aquatica Kann sowohl im Wasser als auch im normalen Gartenboden kultiviert werden. Lust auf noch ein schnellesRezept? Gebratener Wasserspinat mit Garnelen: 8 Chilis, 8 zerkleinerte Schalotten, 2 Knoblauchzehen und ein kleines Stück Garnelenpaste im Mörser zerreiben. 4 El Öl in den Wok geben, die Würzpaste hineingeben und braten, bis sich die Aromen entfaltet haben. 600g grob geschnittener Wasserspinat mit 100 g Garnelen zugeben, 1min schwenken und sofort servieren.
Ausverkauft! Ipomoea aquatica Sorte mit schmalen, sehr langen Blättern. Die ganze Pflanze kann mehrere Monate genutzt werden, wobei man sogar alle zwei Wochen zur Schere greifen darf. Wie wär’s mit einem Miniteich aus einer alten Wanne, der mit Wasserspinat bepflanzt ist? Ein Frosch darf auch mit baden.