Meum athamanticum Kräftig-deftig schmecken die feinen Blätter. Sie sind reicht an ätherischen Ölen. Der Geschmack liegt etwas zwischen Liebstöckel, Dill und Petersilie. In Bayern, da, wo Bärwurz u.a. heimisch ist, wird ein Schnaps hergestellt, der als verdauungsförderndes ‚Absacker’ nach dem Essen getrunken wird.
Aegopodium podagraria ‚Gold Marbled’ Mit gelb gerandeten Blättern. Die Blätter schmecken angenehm nach Petersilie und Sellerie Sie passen gut zu Suppen und Salaten. Seit dem Boom von Wildkräutersalaten wird die Pflanze immer beliebter.
Aegopodium podagraria ‚Variegatum’ Klassische Anwendung der Blätter: innerlich bei Gicht und Ischias, das deutet schon der Name an, ‚podagra’ = Gicht. Die weißbunte Form wächst nicht so schnell wie die grüne.
Acorus calamus Die ganze Pflanze duftet würzig süß. Aus den Blättern kocht man einen Tee, der ähnlich wie Ingwer schmeckt – daher auch der Zweitname der Pflanze: Deutscher Ingwer. Kalmus ist eine Wasserpflanze, benötigt daher einen feuchten Standort.
Filipendula ulmaria Ein Mädesüßbad, bei dem zwei Hand voll der Blüten ins Badewasser gegeben werden, hilft bei Verspannung, stressbedingten Kopfschmerzen und strafft die Haut, die sich hinterher sanft wie ein Babypopo anfühlt. Die Pflanze enthält Salicylate, das sind aspirinähnliche Substanzen. Als Geheimtipp unter Models ist es verbreitet nach einem langen Tag mit zwei Apirin im Wasser baden zu gehen. Wir haben es besser, denn wir haben noch den Duft dazu! Die Blüten wurden früher auch zum Aromatisieren von Wein und Met verwendet.
Sanguisorba minor Die frischen Blätter enthalten wie viele andere Kräuter sehr viel Vitamin C und verleihen Salaten, Käse, Suppen und belegten Broten ein frisches Nussaroma mit Gurkengeschmack. Die Blätter können auch Teemischungen beigegeben werden, sie enthalten eine Substanz, die Karies vorbeugt.