Morus rubra Heimisch in Nordamerika und deshalb auch sehr winterhart. Die Pflanzen tragen dunkelrote bis fast schwarze Früchte. Die Rote Maulbeeren gehört zu den „schlauen“ Pflanzen, denn sie treibt nicht eher aus, bevor es den letzten Frost gegeben hat. Also auch eine wichtige Zeigerpflanze für den Garten! Die roten Früchte haben ein reiches süß-säuerliches Aroma, ähnlich denen der Schwarzen Maulbeere. Es ist eine Frage der bevorzugten Farbe: mag man rot oder schwarz am liebsten?
Morus nigra Aromatisch süß-säuerlich schmecken die schwarzen Früchte. Für manche „die besten Früchte, die es überhaupt gibt“, so die Aussagen in der Gärtnerei. Die Beeren sind Mitte Juni reif, dann soviel wie möglich frisch essen (bis man fast platzt). Natürlich sind viel zu viele zum Sofort-Essen da: aus den Früchten kann man Sirup herstellen, der prima den Durst löscht. Die getrockneten Früchte sind im Winter gut zum Knabbern. Der Baum stammt aus Persien.
Morus alba Heimisch in China. Massen, besser gesagt: Tonnen, von weißen Früchten wachsen am Baum. Sie sind noch süßer als die schwarzen und haben keinerlei Säure. Friedrich I. ist es zu verdanken, dass wir diesen Baum kennen. Sein Versuch der Seidenherstellung (die Raupen essen die Blätter) scheiterte jedoch, damit verschwanden auch die riesigen Felder und Alleen. Nur ganz selten kann man heute einige Bäume als Kulturrelikt finden. Diese Orte sind ein wohlbehütetes Geheimnis. Solln sie doch, ich hab jetzt meinen eigenen!
Morus kagayamae (bombycis) Himberrähnlicher Fruchtgeschmack, sehr süß. Früchte sind schwarzrot. Die Blätter sind beeindruckend: bis 20cm lang und tief geschlitzt! Heimat dieser Art ist Japan.