Rubus parvifolius x Dorsett Eine relativ neue Obstsorte, welche aus einer australischen Rubus-Art und einem mir unbekannten Teilnehmer gezüchtet wurde. Rubus parvifolius bildet sehr kleine Früchte, bei der Sorte Dorman Red kommen sie einem dagegen riesig vor! Sie haben einen Durchmesser von 4cm und sind glänzend durchscheinend rot. Sie schmecken spritzig süß und fruchtig mit einer feinen Säure. Insgesamt eine empfehlenswerte neue Beere.
Ausverkauft! Rubus illecebrosus Die Früchte sehen Erdbeeren ähnlich und werden für Rubus ungewöhnlich groß, 5cm-Wummer sind ganz normal. Die Pflanzen tragen schon an einjährigen Trieben und vermehren sich durch Wurzelausläufer wie Himbeeren. Der Geschmack der Früchte ist lieblich. Optisch sehr auffallend, es war schwer ein Foto zu machen, waren doch ständig die Früchte im Probiergarten abgefuttert!
Rubus phoenicolasius Erfrischend weinartiger Geschmack. Die durchscheinenden Beeren glänzen im Sommer verlockend und sind eine willkommene Abkühlung an heißen Tagen. Die Pflanze ist über und über mit weichen, roten Drüsenhaaren bedeckt, sehr skuril!
Rubus x loganobaccus Der ehemalige Lehrer James Harvey Logan kam 1882 auf die Idee, Himbeere mit einer Brombeere zu kreuzen. Die gewonnen Samen säte er aus. Unter den Sämlingen fand er eine Pflanze, die große Früchte mit der Form einer Brombeere und der Farbe ähnlich der Himbeere bildete. 1893 wurde diese Beere von der Universität Kaliforniens nach ihm benannt: die Loganbeere. Die Beere wird seitdem in großem Ausmaß kommerziell angebaut, Hauptanbaugebiet ist Kalifornien. In Europa ist sie nahezu noch unbekannt. Das feine Aroma ist auch eine Mischung aus beiden: süß säuerlich, eben vortrefflich!
Rubus leucodermis var. alba Die Oregon-Himbeere ist eine Wildart mit normalerweise schwarzen Früchten. Ein Zufallssämling brachte jedoch gelbe Früchte! Eine ausgefallene Rarität! Das Aroma ist mild fruchtig.
Rubus occidentalis Eine weitere Wildart, die aus Nordamerika stammt. Die Früchte sind bei Reife komplett schwarz und haben ein interessantes Aroma. Sie werden an langen, auffallend türkisfarbenen Ruten gebildet. Völlig unkompliziert und schnell wachsend.
Ausverkauft! Rubus ‚Tayberry Buckingham’ Ohne Dornen! Die großen Beeren sind langgestreckt und weinrot gefärbt. Die Tayberry ist in Schottland aus der Loganberry in Verbindung mit einer Brombeere entstanden Ob die Benennung nun nach dem Züchter Taylor oder dem Fluss Tay erfolgte, mag dahingestellt sein. Die dornenlosen Ruten der Tayberry Buckingham haben einen entscheidenden Vorteil: sie lassen sich angenehm beernten. Die Früchte direkt vom Strauch sind sehr lecker, als Kuchenbelag eine Köstlichkeit!
Rubus parviflorus Die weißen rosenähnlichen Blüten duften leicht nach Zimt, dann erscheinen die roten saftigen leckeren Käppchen. Herrlich aromatisch, auch wenn immer wieder etwas anderes geschrieben wird – wohl von Autoren, die noch nie eine Zimthimbeere gekostet haben! Die Triebe sind vollkommen stachellos. Unsere Pflanzen bilden zuverlässig Früchte!
Rubus odoratus Die Früchte sind nicht von der Weißen Zimthimbeere zu unterscheiden, auch nicht geschmacklich. Wären da nicht die auffallenden rosa Blüten! Die Pflanzen blühen über zwei Monate hindurch, was toll ist, genauso lang erstreckt sich dann die Ernte, was auch toll ist!