Ribes sanguineum ,King Edward II‘ Blaue, weiß bereifte Früchte. Im Geschmack sehr mild und nicht sauer. Rote Blüten im Frühjahr. Sowohl Blüten als auch Früchte sind optisch immer ein Highlight.
Ribes x nidigrolaria Kreuzung zwischen Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere von der Obstforschung in Dresden-Pillnitz. Der Name setzt sich zusammen aus Johannisbeere und Stachelbeere. Eine perfekte Mischung was Aroma, Fruchtgröße und Wuchs betrifft, alles ist genau ein Mittelding zwischen allen. Die Früchte sind 2cm groß, von harmonischem, süß-säuerlichem Geschmack und dunkel. Die Sträucher wachsen zu riesigen Büschen heran, 2m hoch und 2 m breit, da kann man ordentlich ernten!
Ribes sachalinense Von der Halbinsel Sachalin (zwischen Russland und Japan) stammende Art, die nur dort anzutreffen ist. Die knallroten Früchte hängen in Trauben wie bei Johannisbeeren, wobei jede einzelne Frucht wie eine Stachelbeere aussieht. Der Geschmack ist ähnlich süß johannisbeerig ohne die für Johannisbeeren typische Säure. Jedenfalls eine sehr positive Überraschung! Vom bedeutenden Botaniker Friedrich Schmidt entdeckt und bei Komarow 1939 erwähnt.
Ribes niveum Eine Art, die in Nordamerika heimisch ist. Die Früchte sehen wie kleine winzige Stachelbeeren aus, sie sind noch nicht einmal 1cm groß. Der Strauch wächst aufrecht und wird 2,70m hoch. Resistent so ziemlich gegen alles, was uns bei Johannisbeeren und Stachelbeeren ärgert. Reife Früchte sind rot, mit violett überzogen, aromatisch süß-sauer im Geschmack.
Ribes divaricatum Sieht aus wie eine ganz dunkle, fast schwarze Stachelbeere. Sie schmeckt auch ähnlich: wie eine sehr gute honigsüße Stachelbeere mit viel Aroma. Heimisch in Nordamerika.