Brassica oleracea Ausdauernd und winterhart. Dieser Kohl blüht nie, so dass seine ganze Kraft in die Blattbildung geht. Die Pflanze kann bei guter Versorgung mit reichlich Kompost richtig mächtig werden – so sind die schmackhaften Kohlblätter das ganze Jahr zur Hand.
Brassica oleracea ssp. oleraracea convar. botrytis Lila Blumenkohl! Leichter zu ziehen als so manch weiße Sorte. Ursprünglich aus Italien stammende Sorte historische Sorte. Nur wenige Wochen von der Aussaat bis zur Ernte.
Brassica oleracea Ein Blattkohl aus Sibirien, eine der winterhärtesten Kohlsorten! Die gekräuselten Blätter sind türkis mit roten Adern. Milder, süßlicher Geschmack.
Brassica oleracea var. italica Broccoli ist im Mittelmeergebiet entstanden. Nicht ein ganzer Kopf wird gebildet, sondern eine Vielzahl violetter Einzelröschen, die sogar wieder nachwachsen! Ernte ziemlich lang von März bis Mai.
Brassica rapa Italienische Spezialität. Ernte der Blätter je nach Bedarf plus zusätzlich die grünen Blütenköpfe. Der Geschmack ist exaltiert ‚kohlig’ mit einer wilden Seite, die Verwandtschaft mit dem früher als Unkraut angesehenen Kohl ist offensichtlich.
Brassica oleracea var. alboglabra Ernte der noch nicht aufgeblüten Knospen mitsamt des dickfleischigen Stängels und der zarten Blätter. Von einer Asia-affinen Familie wurde uns dieser Kohl wärmstens empfohlen. Die Stängel schmecken knackig wie Kohlrabi, die Blätter wie feiner Spitzkohl und die Blüten wie Broccoli.
Brassica oleracea convar. caulorapa Hitze- und Kältetolerant. Reift früh und bleibt zart. Ernte nach 60 Tagen. Entweder direkt nach den Eisheiligen säen oder unter Glas vorziehen. In einer Tüte Samen sind 150 Korn, das gibt mindestens 120 Pflanzen! Zuviel? Na dann ein Tipp: das Rezept für Rosenkohl extrafein schmeckt auch gut mit Kohlrabi!
Brassica oleracea convar. caulorapa Rekordverdächtige Kohlrabisorte! Kinderkopfgroße Knollen, bis zu 1kg schwer. Wird nicht holzig.
Brassica oleracea var. palmifolia Ein recht einfach zu kultivierendes Ganzjahresgemüse mit dunkelgrünen Blättern. In Norddeutschland sind die Formen dieser Kohlart als Grünkohl mit Pinkel (heißt wirklich so! ist eine Wurst) ein Begriff. Ernte im Sommer und im Winter auch ohne Frosteinwirkung, denn der italienische Palmkohl entwickelt auch ohne tiefe Temperaturen seinen feinen Geschmack.
Brassica oleracea Apfelgrüne spitzkegelige Röschen. Dieses Meisterstück der Natur sollten Sie einmal mit der Lupe betrachten! Bei Aussaat von Mai bis Juli Ernte im Herbst. Einer der feinsten Broccoli, der Gehalt an Vitaminen ist besonders hoch.
Brassica oleracea var. gemmifera ‚Rubine’ Viele sind sich nicht ganz ‚grün’ mit Rosenkohl, das macht nichts, jetzt geht es schließlich um eine rote Sorte. Diese Sorte der jüngsten deutschen Kohlvariante ist eine Delikatesse. Rezept: Rosenkohl extrafein In 1 El Butter 1 El Zucker karamellisieren lassen. 500 g Rosenkohl zufügen und kurz durchschwenken. Mit 150 ml Gemüsebrühe ablöschen und zugedeckt 15 min köcheln lassen. Rosenkohl wird im Frühling ausgesät und nach dem ersten Frost im Herbst/ Winter beerntet. Wenn eine Pflanze in Ruhe gelassen wird, erleben Sie im Frühjahr ein Farbenspektakel, die gelbe Blütenfülle zu dem dunklen Laub – ein grandioser Frühjahrsblüher!
Brassica oleracea Ein historischer Spitzkohl, der seit 1850 angebaut wird. Die Blätter sind feiner und zarter als beim Kopfkohl. Die Sorte ist sehr winterhart, daher sind Ernten bis in den Winter möglich. Rezept: Spitzkohl mit Rotweinsoße 300g Hackfleisch, 1 zerkleinerte Zwiebel und Knoblauchzehe mit einem in Streifen geschnittenen Spitzkohl in Butter scharf anbraten. 1 TL Kümmel, Salz und etwas Pfeffer zugeben. 20 min zugedeckt köcheln lassen. In der Zwischenzeit 1 Paket Bandnudeln kochen und die Rotweinsoße zubereiten: 2 EL Zucker karamellisieren lassen, mit ¼ Flasche Rotwein und 4 EL Balsamico ablöschen. Die Flüssigkeit um die Hälfte reduzieren (einkochen) lassen. Kohl, Nudeln und Soße vermengen, nachwürzen, fertig!
Brassica oleracea Bildet flache Kohlköpfe, so als hätte man ständig im Gemüsebeet gesessen und sie platt gedrückt. Sie lassen sich zum Verarbeiten leichter zerschneiden, nichts kullert mehr weg auf der Arbeitsplatte. Die gute Geschmack hat diese niederländische Sorte zudem seit über hundert Jahren populär gehalten.