Portulaca oleracea Kulturform des Portulaks mit hellgrünen saftigen Blättern. Aussaat ab Mai. Lichtkeimer, daher nicht oder nur ganz leicht mit Erde bedecken. Am besten gar nicht darüber nachdenken, Samen einfach auswerfen und wachsen lassen.
Portulaca oleracea Kulturform des Portulaks mit roten Stielen und großen grünen fleischigen Blättern. Unbedingt einige Pflanzen aussamen lassen, dann hat man immer „Unkraut in Edelform“ zum ernten im Garten.
Claytonia perfoliata Eine freche Pflanze. Manche meinen, die Blüten, die direkt in den Blättern wachsen, sähen wie eine ausgestreckte Zunge aus. Es könnte aber auch gut ein Frosch sein, der von einem Seerosenblatt springt. Egal, wir haben uns einvernehmlich auf „interessant“ geeinigt. Die Reise der Pflanze ist lang: heimisch im Norden der USA gelangte das Kraut nach Kuba und die amerikanische Westküste. Von dort nach Australien, später nach Westeuropa und zählt mittlerweile zu den Wildpflanzen in Deutschland! Vor allem im Winter sind die Blätter eine willkommene Bereicherung für den Speisezettel. Sie enthalten sehr viel Vitamin C sowie Calcium, Magnesium und Eisen. Sie schmecken knackig-frisch als Salat besonders gut.
Portulaca oleracea Die fleischigen Stängel und Blätter sind sehr erfrischend. Die Pflanze mit kriechendem Wuchs versamt sich ausgiebig, wird aber nie lästig, erfüllt sie doch zugleich eine wichtige bodenschützende Funktion. Portulak wird auf der ganzen Welt gegessen: z.B. in Südafrika, in China, in Mexiko und in Frankreich. In Deutschland vergrößert sich die Fangemeinde stetig. Portulak ist die beste pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren (‚Lebertran’), diese stärken das Herz und den Kreislauf. Die Triebe halten sich im Kühlschrank mindestens eine Woche ohne an Geschmack und Konsistenz zu verlieren.