Fragaria x ananassa Verbreitet im Havelland. Vom Institut für Obstforschung in Dresden-Pillnitz gezüchtet. Die ersten Früchte sind sehr groß, spätere immer noch groß. Vollreif schmecken sie süß, angenehm aromatisch. Peter Sorge schreibt: „Die Sorte ist für die industriemäßige Produktion bei Handernte und für Kleinerzeuger gleichermaßen zum Anbau zu empfehlen.“
Fragaria x ananassa Die Früchte haben eine ausgeprägte Herzchenform. 1905 von dem großen deutschen Erdbeerzüchter Franz Goeschke gezüchtet und eine Vertreterin einer Zeit, in der Erdbeeren vor allem Geschmack und Süße haben sollten – eben ganz anders als heute!
Fragaria x ananassa Die Früchte sind riesig, deshalb erhielt sie den Beinamen ‚Tomatenerdbeere’ und von Ihrer Entstehung 1906 fast 60 Jahre hauptangebaute Sorte. Wir verneigen uns vor der Grande Madame (zumindest jedes Mal beim Ernten)!
Fragaria x ananassa Orange-zinnoberrote Früchte! Süß mit feiner Säure. Gehört geschmacklich in die Riege der Weißen Erdbeeren. Unter dem Namen Mayqueen im Umlauf, ist diese spektakuläre Sorte jedoch nicht identisch mit der historischen Scharlacherdbeere Mayqueen. Wegen der ausgefallenen Farbe und des schmelzenden Geschmacks dennoch auf jeden Fall empfehlenswert.
Fragaria x ananassa Der Inbegriff einer Aromaerdbeere! 1933 von Professor Schindler in Dresden-Pillnitz gezüchtet und nach seiner Frau Maria, die er Mieze nannte, benannt. Die Beere ist durchgängig dunkelrot gefärbt und betört durch ihren Duft und den ganz besonderen, an Walderdbeeren erinnernden Geschmack. Die Blüten sind rein weiblich, daher immer eine zweite Sorte anpflanzen.
Fragaria x ananassa Eine immertragende Erdbeere mit mittelgroßen Früchten. Sie werden unaufhörlich von Juni bis zum ersten Frost gebildet. Die Früchte sind sehr süß und ausgewogen aromatisch.
Fragaria x ananassa ‚Royal Souvereign’ 1892 in England gezüchtet. Die Früchte sind schlank, spitzkegelig zulaufend und von köstlichem, melonenartigem Aroma.
Fragaria x ananassa Älteste noch existierende Gartenerdbeere von 1849. Die Früchte sind mittelgroß. Exzellente Fruchtqualität: aromatisch, süß und saftig. Benannt nach der Ehefrau des französischen Präsidenten der Gesellschaft für Gartenbau.
Fragaria x ananassa Was die Mieze für uns, ist die Wädenswil 6 für die Schweizer. Hocharomatisch wie Walderdbeeren und sehr süß. Nochmal danke an unsere Schweizer Praktikantin, die uns diese Sorte schickte!
Fragaria x ananassa Früchte groß und frühreif, rosa. Von der Arche Noah aus Österreich. Ungewöhnliches Aroma, wie eine Mischung aus Pfirsichen und Erdbeeren!
Fragaria x ananassa ‚Weiße Ananas’ Weiße Erdbeere mit rosa Bäckchen! Geschmack: außerordentlich süß und sehr aromatisch. 1860 entstanden und noch bis 1940 in den alten Gartenbüchern besonders empfohlen.
Fragaria vesca var. semperflorens Sprich: Dee-es-dee-Vallee-es oder einfach: die Göttin der Täler. Die Früchte sind im Frühjahr dick und rundlich, später langgestreckt, auf jeden Fall immer recht groß und verlockend. Verbesserte Auslese der bekannten Reine des Vallées. Ohne Ausläufer.
Fragaria vesca var. sem. ‚Golden Alexandria’ Glänzend goldenes Laub, sehr majestätisch! Die Früchte sind größer als Walderdbeeren und klar: schmecken gut! Die Pflanzen bilden keine Ausläufer.
Fragaria vesca var. semperflorens Erdbeerpflanze mit leckeren weißen Früchten, die ebenfalls immer gebildet werden. Die weißen Erdbeeren sind für sich nicht nur eine Kuriosität, sie schmecken neben dem ausgezeichneten Erdbeeraroma auch noch nach Ananas! Die Früchte sind reif, wenn sie sich leicht vom Stiel pflücken lassen. Wurde 1935 von ihrem Namenspaten gezüchtet und bildet keine Ausläufer.
Fragaria vesca var. semperflorens Unsere erste rote Monatserdbeere mit Ausläufern für ganze Monatserdbeerteppiche. Keine Neuschöpfung, diese gab es früher öfter, leider aber schwer aufzufinden.
Fragaria vesca var. semperflorens Richtig bildschöne rosa Früchte, vor allem im Halbschatten! Entstanden aus der berühmten weißen Sorte Illa Martin und der roten Sorte Rügen und bei Deaflora ausgelesen. Eine Besonderheit, denn rosa Erdbeeren gibt es an sich ganz selten, bei Monatserdbeeren ist dies jetzt erstmalig geglückt und wenn man so will: eine Weltneuheit! Die letzten Früchte haben wir 2011 im November geerntet, die Nachbarn haben nicht schlecht geguckt. Mit Ausläufern.
Fragaria vesca var. semperflorens Welch Juwel da zu uns gestoßen ist! Wir bedanken uns nochmal bei Brigitte Wachsmuth, der bekannten Autorin, die das unmögliche möglich gemacht hat. Die Früchte sind extrem lang, so lang wie eine Gartenerdbeere! Sie werden unaufhörlich gebildet, auch schon an den jungen Ausläufern. Um 1890 noch in großem Umfang in der Gemeinde Prin nahe der französischen Atlantikküste kultiviert, wird sie heute nur noch von einem einzigen Erdbeeranbauer angepflanzt um die exklusive „Confiture de Quarantaine“ daraus herzustellen.
Fragaria vesca var. semperflorens Die ersten Früchte sind kugelrund, später im Jahr werden längliche weiße Früchte gebildet – bis in den Spätherbst hinein. Mit Ausläufern.
Fragaria moschata Von Åke Truedsson, dem schwedischen Buchautor (gesprochen: Oke, na klingelt’s?) gezüchtet. Die Früchte haben ein intensives parfümiertes Aroma. Selbstfruchtbares Kultivar, trägt mit Männchen aber besser.
Fragaria moschata Tief dunkelrote Farbe, dunkelrotes Fruchtfleisch. Das Aroma einer einzigen Frucht ist wie ein ganzer Erdbeerkuchen mit Vanillepudding und einem Hauch Wildheit. Weibliche Sorte, die ohne männlichen Befruchter nicht auskommt.
Fragaria moschata Butterzart schmelzend, rote Früchte und weißes Fruchtfleisch, welches stark gewürzt ist. Zwittrige Sorte, die mit einem Männchen aber deutlich mehr Früchte bildet.
Männliche Befruchtersorte für Bauwens und Profumata di Tortona.
Fragaria moschata Wiederentdeckt von Manfred Hans. Sie soll ursprünglich aus Frankreich stammen und ist selbstfruchtbar. Die Farbe variiert etwas zwischen blassrot und dunkelrot – je nach Sonneneinstrahlung. Bleibt ein unveränderlicher Faktor: der Geschmack! Eben eine Moschuserdbeere, einfach unvergleichlich!
Fragaria moschata Ursprünglich aus Italien stammende Moschuserdbeere, die sogar heute noch begrenzt im Piemont als Feinschmeckererdbeere angebaut wird. Die Profumata di Tortona verströmt einen wundervollen Duft und schmeckt grandios. Nicht umsonst wird im Rahmen der Slow-Food-Bewegung (=Menschen, die wissen, was gut schmeckt) der verstärkte Anbau gefordert.
Fragaria vesca Der Wildart kann geschmacklich kaum eine andere das Wasser reichen. Fühlt sich an halbschattigen Stellen am wohlsten und kann wegen der zahlreichen Ausläufer z.B. als Bodendecker unter Sträucher gepflanzt werden. Die kleinen Früchte werden im Juni gebildet.
Fragaria vesca Lange als verschollen geglaubt, haben wir diese weißfrüchtige Walderdbeere mit Ausläuferbildung unter großen Anstrengungen wieder gefunden und sind auch mächtig stolz darauf. Leckeres Walderdbeer-Ananasaroma mit langer Erntezeit.
Fragaria vesca ‚Nero del Regina’ Dunkle Früchte und schwarze Samen. Ein Findling einer Besucherin in einem unserer Pflanzentöpfe. Von ihr wurde dieses 2mm große Sämlingsexemplar liebevoll im heimischen Garten weiterkultiviert. Heute ist diese Besucherin Mitarbeiterin bei Deaflora. Ja, ja, man sieht sich immer zweimal im Leben und seine eigenen Pflanzen manchmal auch!
Fragaria vesca ‚Multiplex’ Mit gefüllten Blüten. Sehr hübsch! Schon 1766 von Duchesne, der schon als 17-jähriger erstmalig Erdbeeren klassifiziert hat, beschrieben. Von uns über Jahre ausgelesen auf Pflanzen mit gefüllten Blüten UND guter Fruchtbildung. Lecker wie eine Walderdbeere eben ist, sowieso!
Fragaria vesca ‚Ronja’ Runde Früchte, die schon schmecken, wenn sie noch nicht vollständig ausgereift sind, nämlich ein ganz tolles Walderdbeeraroma! Früherer Blütenansatz als bei der Wildart.
Fragaria vesca Eine Walderdbeere mit hellem “Po” und rosa Früchten! Eine hauseigene Sorte von Brigitte Wachsmuth und von ihr benannt. Besonders üppig blühend und auch besonders reichtragend. Ausgezeichneter Geschmack!
Fragaria nilgerrensis Wohl die kurioseste Erdbeere überhaupt: die Früchte sind weiß, haben ein zerzaustes Aussehen und vor allem der Geschmack fällt völlig aus der Reihe: sie schmecken nach Aprikosen und Nektarinen!
Fragaria chiloensis Hat den Vorteil, dass sie im Gegensatz zur grünen Wildart sich selbst zu bestäuben vermag und damit auch Früchte bildet. Die Chile-Erdbeere stammt aus Südamerika und ist ein Elternteil aller heutigen Gartenerdbeeren, bewundert wurde sie vor allem für ihre großen Früchte – im Vergleich zu anderen Wildarten.
Fragaria orientalis Heimisch von Sibirien bis nach China. Die Pflanzen sind unseren Walderdbeeren nicht unähnlich. Die Früchte sind weiß und an der Sonnenseite pink(!) angehaucht. Der Geschmack kommt einem Kaubonbon mit Erdbeergeschmack sehr nahe.
Fragaria virginiana Die Früchte haben eine ausgeprägte Pilzform mit tief eingesunkenen Samen. Und sie ist im Gegensatz zu vielen anderen virginiana-Kultivaren fruchtbar Sie ist eine der Ahnen unserer heutigen Gartenerdbeeren und das ging so: man nehme eine Scharlacherdbeere und kreuze diese mit einer Chile-Erdbeere und heraus kommt eine Gartenerdbeere, eine Fragaria x ananassa!