Valeriana officinalis Im Herbst, wenn die Blätter nach den ersten Frösten absterben, schlägt die Stunde der Katzen. Bei Nacht und Nebel schleichen sie sich an das Objekt ihrer Begierde: die Wurzeln. Es wird sich daran gerieben und geschnurrt bis zur völligen Ekstase… Anders als bei den Felidae ist die Wirkung bei Homosapiens: Kaltauszüge aus der Wurzel sind ein natürliches Beruhigungsmittel ohne Nebenwirkungen.
Teucrium marum Hat eine magische Anziehungskraft auf Katzen. Simon, unser Besucherkater, wartete jeden Tag auf uns, damit wir die Tore öffnen und er endlich wieder zu seinem geliebten Strauch kann. Simon ist mittlerweile umgezogen - natürlich nicht ohne seine Pflanze!
Nepeta fassenii Die Blätter sollten leicht zerdrückt werden, damit die ätherischen Öle stärker hervortreten. Manche Katzen sind völlig unbeeindruckt von diesem Kraut, andere können ihre „Sucht“ nicht verbergen. Schöne blaue Blüten. Mit den Blättern würzt man in Italien gern Steinpilzgerichte.
Nepeta racemosa ‚Grog’ Eine Katzenminze nicht nur für Katzen. Die gesamte Pflanze hat ein raffiniertes Aroma. Rezept: Beerenfool mit Katzenminze 200ml Sahne mit 50g Zucker steif schlagen und unter 300g Quark heben. 500g Beeren mit einigen zerkleinerten Katzenminzeblättern vermengen. Eine Packung Bisquitkekse grob in Stückchen brechen. Die drei Massen schichtweise in ein Glas füllen.
Nepeta fassenii ‚Alba’ Die weißen Blüten sind ein charmanter Begleiter für rotblühende Pflanzen. Gleiche aphrodisierende Wirkung auf Katzen wie die blaue Form.
Nepeta citriodora Hat einen minzigen Duft mit Zitrusaroma. Ein natürlicher Atemerfrischer für Flohtaxis.
Nepeta cataria Nicht nur Katzen, auch Großkatzen wie Tiger und Löwe werden von diesem Kraut angezogen. Bei Ihrem nächsten Rundgang durch den Garten ist deshalb Vorsicht geboten.