Porophyllum ruderale Sie nehmen ein Blatt in den Mund, beißen hinein und warten einige Sekunden: es entfaltet sich eine gewaltige Geschmackswolke, die man noch Stunden danach spüren kann! Kann eine ganze Gartensaison lang beerntet werden. Die Stängel und Blätter färben sich bei Sonneneinstrahlung lila!
Houttuynia cordata ‚Chamäleon’ Wie die grüne Form (siehe Asiatische Kostbarkeiten) mit Koriander-Orangenaroma, aber mit kleineren Blättern in den Farben grün-gelb-rot-orange und hellgrün. Für die beste Farbe ist ein vollsonniger Standort vorteilhaft. Harmonisiert wunderbar mit allen anderen asiatischen Kräutern wie Ingwer, Zitronengras und Chili.
Houttuynia cordata ‚Flore Pleno’ Wirkt entgiftend und kühlend auf den Organismus. Liebt einen feuchten Standort und ist deshalb für einen Teich mit Kräuterbepflanzung interessant. Steht im Aroma den anderen Sorten in nichts nach.
Persicaria odorata Unglaublich wüchsig mit leicht scharfem Koriandergeschmack. Die grünen Blätter haben eine interessante rot-bräunliche, v-förmige Zeichnung in der Mitte. Tipp: zusammen mit Japanischem Wasserpfeffer pflanzen.
Coriandrum sativum Die Samen sind länglich und schmecken süßlicher als die des Marokkanischen Korianders. Wichtige Zutat für Garam Masala, der indischen Universalwürzmischung. Die Blätter schmecken wie wir es von Koriander gewohnt sind. Sie wachsen schnell. Rezept: Koriander-Chutney 1 großes Bund Indische Korianderblätter (250g) 2 gehackte Chilis 1 daumengroßes Stück gehackter Ingwer 1 TL geröstete Kreuzkümmelsamen Alles im Mörser mit dem Saft einer Zitrone und etwas Salz zerkleinern. Das Chutney ist lecker als Salatsoße, zu Weißbrot oder was der Garten gerade hergibt.
Coriandrum sativum Als Koriander-Fanatikerin kann ich es jedes Frühjahr kaum erwarten, bis das erste Grün mit dem süßlich-scharfen und doch mildem Geschmack endlich wieder sprießt. Begierig werden die ersten kleinen Blättchen gepflückt und auf der Zunge zergehen gelassen – schade immer nur, dass nicht gleichzeitig eine Tomate zur Hand ist! Später im Jahr können die runden Samen ebenfalls geerntet werden. Sie schmecken ganz anders als das Kraut: vollmundig warm mit Anklängen an Orangenschale, Pfeffer, Holz und blumigen Noten.
Eryngium foetidum Das Korianderaroma in den langen Blättern ist hochkonzentriert. Die Pflanze wächst in Mittelamerika, der Karibik und Indien teilweise wild. Man würzt leidenschaftlich gern Suppen, Currys, Fisch und Reis damit. In karibischen Salsas darf es nicht fehlen. Die Blätter werden knapp über dem Boden geschnitten, die gezahnten Ränder können entfernt werden. Eignet sich zum Trocknen und Einfrieren.