Lepidium latifolium Die Blätter präsentieren sich ganz anders als wir es von der „normalen“ Kresse gewohnt sind. Ein Blatt kann bis zu 40 cm lang werden und ist nicht gefiedert. Sehr lecker aufs Brot oder im Kräuterquark. Bei Erkältung hilft es, wenn ein Blatt pur gegessen wird. Das befreit Nase und Rachen. Ist sehr ausdauernd und hat den Drang sich auszubreiten. Die Blüten duften nach Honig.
Lepidium graminifolium Noch eine ausdauernde heimische Art, die in der Natur nur selten anzutreffen ist. Die Blätter sind schmal und lanzettlich. Der Geschmack ist mild scharf.
Tropaeolum majus Dunkelrote, samtig anmutende Blüten. Die noch grünen Früchte können in einem Essig-Salz-Gemisch eingelegt werden. Sie sind ein ausgezeichneter Ersatz für Kapern, denn auch sie enthalten Kapernsäure, die den unverwechselbaren Geschmack ausmacht.
Tropaeolum majus Zartgelbe Blüten mit einem roten Fleck in der Mitte erheben sich über das dunkle Laub. Diese reizende Sorte haben wir in England entdeckt. Sät sich immer wieder selbst aus.
Peltaria alliacea Ein Frühjahrsgemüse, welches nach Lauch und Kresse schmeckt. Gerade wenn man ausgehungert nach ‚frischem Grün’ aus dem Winter kommt, eine willkommene und wohltuende Zutat für den ersten kräftigenden Salat aus dem Garten. Der Name bezieht sich auf die Form der scheibenförmigen Samenstände. Heimisch in Österreich, Ungarn und Rumänien.
Cochlearia officinalis Für die Winterernte! Ab September ergrünt der Garten wie von Geisterhand. Die Pflanzen erscheinen bei kalten Temperaturen und versorgen uns den ganzen Winter hindurch mit den vitaminreichen Blättern. Ab Juni ist es mit der Blatternte vorbei, aber das macht nichts, denn dann gibt es wieder genug andere Pflanzen. Das Löffelkraut hat seinen Namen von der Form der Blätter, sie haben einen scharfen senfähnlichen Geschmack. An einem kühlen Standort im Schatten bleibt die Pflanze auch den Sommer über grün.
Lepidium peruvianum Die gesamte Pflanze schmeckt nach Kresse. Die Wurzel enthält nahezu alle Vitamine, viel Eisen, Magnesium und Kalzium. Sie fördert den Muskelaufbau und steigert nachweislich die Fertilität. In Pulverform wird die Wurzel vermehrt als ‚Doping-Ersatz der Natur’ und ‚Viagra der Natur’ – weil ohne Nebenwirkungen - verkauft.
Amoracia rusticana Unsere Mutterpflanze stammt original aus dem Spreewald. Meerrettichsoße und Sahnemeerrettich aus dem Glas kennt jeder. Darum mal ein anderes, außergewöhnlich leckeres Rezept: Cwikla - Rote Beete Paste 500g gekochte rote Beete reiben, 3 EL geriebenen Meerrettich zugeben. Mit einem Glas Rotwein, Salz und 2 TL Zucker vermengen. Die leicht süßlich-scharfe Beilage passt zu Braten, Ostereiern, zu Salaten oder einfach nur pur aufs Brot und hält sich gekühlt sehr lange.
Barbarea vulgaris Die cremeweiße Zeichnung der Blätter verläuft auf jedem Blatt wie die Farben in der Aquarellmalerei. Jedes Blatt ist ein Kunstwerk für sich! Der Geschmack ist im Sommer - es kann nicht anders ausgedrückt werden – einfach furchtbar: sehr bitter und scharf. Wenn der erste Frost über die Pflanze gezogen ist, verliert er sich vollkommen, dann schmecken die Blätter angenehm und sind eine willkommene Salatbereicherung.
Nasturdium officinalis Brunnenkresse ist ein Gesundheitsbrunnen. Enthält Eisen, Jod, Kalzium und ist reich an Vitaminen, vor allem Vitamin C. Die ätherischen Senföle, die den scharfen Geschmack hervorrufen, wirken wie bei allen Kressearten antibiotisch und antiviral. Liebt einen feuchten, kühlen Standort.
Tropaeolum majus Panaschierte, bunte scharfe Blätter und ein Mix aus leckeren scharfen gelben, orangefarbenen, pinkfarbenen, roten, dunkelroten oder magenta Blüten!
Tropaeolum majus Mit dunklem Laub und leuchtend roten Blüten. Eine historische Sorte.
Alliaria petiolata Im Frühjahr schmecken die Blätter wie Knoblauch mit Kressegeschmack. Wer einheimische Pflanzen schätzt, in dessen Garten darf die Knoblauchsrauke nicht fehlen.
Spilanthes acmella var. oleracea Die Blätter prickeln lustig auf der Zunge, vergleichbar mit Mineralwasser. Die ungewöhnlichen Blütenköpfe mit dem roten Auge ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich.