Physalis edulis Ein Zufallssämling, der überraschte: die aromatischen Früchte sind dreimal so groß wie die der „normalen“ Andenbeere. Mutter Natur hat es gut mit den Andenbeeren gemeint und das Zucker-Säureverhältnis so harmonisch vergeben, dass diese Früchte zu recht weltweit Berühmtheit erlangt haben.
Physalis pruinosa Die murmelgroßen gelben Früchte sitzen in einer lampionförmigen Hülle. Bei Reife fallen die Früchte von allein ab, sie schmecken süß und ananasähnlich. Die Beeren reifen schon sehr früh, ab Frühsommer!
Physalis pubescens ‚Aunt Molly’ Reife Früchte verfärben sich gold-orange. Die Sorte wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in Polen gezüchtet. Die etwas größeren Beeren haben einen wundervollen Physalis-Mandarinengeschmack.
Physalis alkekengi Aus jeder Blattachsel wächst ein orangefarbener Lampion, der in seinem Inneren die runde orangefarbene Frucht verbirgt. Sie hat eine ausgewogene Säure, vergleichbar mit Tomaten. Die Lampions können getrocknet werden und behalten auch im Winter ihre kräftige Farbe.
Physalis alkekengi var. Wird nur 25 cm hoch und ist daher die ideale Balkonfrucht, die absolut winterhart ist.
Physalis ixocarpa ‚Vallisto’ Hülle lila, Frucht lila, innen lila durchgefärbt. Bei allen Tomatillos immer zwei Pflanzen nebeneinander pflanzen, sie tragen sonst viel weniger Früchte!
Physalis philadelphica ‚Yellow from Dr. Wyche’ Am besten für den Frischgenuss geeignet, weil sie einen süßen Geschmack haben. Sehr produktiv!
Physalis edulis Ist die bekannte gelbe Beere, die unter ihrem botanischem Namen ‚Physalis’ angeboten wird. Die köstlichen Früchte reifen im Herbst, etwa im August-September. Die Pflanzen können sehr groß werden. Für die Überwinterung diese kräftig zurückschneiden, hell und kühl stellen. Die Pflanze dankt es Ihnen im nächsten Jahr mit viel mehr Früchten, die auch viel früher reifen.
Physalis angulata Gelbe, violett gesprenkelte Früchte in violett- weißen Lampions. Der Geschmack erinnert an Papaya. Tipp: die Lampions nach hinten öffnen und die Früchte in geschmolzene Schokolade tauchen! Jummy!
Physalis ixocarpa ‚Cisineros’ Die bekannteste mexikanische Soße Salsa Verde wird z.B. für Taccos und Enchiladas verwendet. Rezept: Salsa verde 300g Tomatillos, 1 Zwiebel, 4 Serrano-Chilis, 4 Knoblauchzehen, 1 kleines Bund Koriander, 1Tl Zucker, 2El Limettensaft Salz. Tomatillos, Chilis und Zwiebel 5min in der Pflanne rösten und mit allen anderen Zutaten pürieren oder im Mörser zerstoßen. Die Früchte sind bei den Cisineros hellgrün und mindestens 6cm groß.
Physalis ixocarpa ‚Gigante’ Wirklich gigantische, handtellergroße grüne Früchte! Brauchen natürlich auch mehr Zeit zum Reifen als andere. Tomatillo-Früchte halten sich in ihren Hüllen monatelang!
Physalis ixocarpa ‚Mexican Strain’ Die früheste Sorte, die bei Reife gelb wird. Mole Verde – eine weitere mexikanische Grundwürzsoße, die in der mexikanischen Küche eigentlich für alles benutzt, wird so gemacht: 300g Tomatillos, 5 mittelscharfe Chilis, 1 kleine Zwiebel, 4 Knoblauchzehen, 100g Spinat, 750ml Hühnerbrühe. Diese Soße wird als Grundwürzsoße für die meisten mexikanischen Gerichte benötigt oder zu Gemüse und Tortillas gereicht.
Physalis ixocarpa ‚Purple’ Eine sehr rare und alte Sorten mit mittelgroßen lila Früchten. Am besten fürs Grillen geeignet wegen des eher festen Fruchtfleisches.
Physalis philadelphica ‚Purple de Milpa’ Zeichnet sich durch kleinere, aber stark aromatische Früchte aus, die leicht scharf sind. Viele Köche halten diese Sorte als die Beste! Bildschön mit lila Früchten.
Physalis ixocarpa ‚Toma Verde’ Außerordentlich wohlschmeckend. Cremeweiße Früchte, die eine cremige Konsistenz haben. Beste Sorte für Soßen, die durch die cremige Konsistenz gleich angedickt werden.