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Guter Heinrich

Chenopodium bonus-henricus
Im Mittelalter erlangte Guter Heinrich große Verbreitung als Blattgemüse. Die austreibenden Blätter gehören zum ersten Gemüse im Jahr. Mit dem Aufkommen des Spinats, der nur durch den Kommafehler beim Eisengehalt beliebt wurde, verschwand er zunehmend.
Kochfester als Spinat, unreife Blütenstände können wie Blumenkohl zubereitet werden.


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Hirschhornwegerich

Plantago coronopus
Reizvolles Blattgemüse mit pikant-nussigem Geschmack. Die Blätter sind am oberen Ende geschlitzt und erinnern mit viel Fantasie an ein Hirschgeweih, daher der Name.
Die Pflanze wurde erstmalig in Italien im 16. Jahrhundert angebaut. Gerichte wie: ‚Wachteleier mit Hirschhornwegerich’ sind bis heute ein Klassiker der Toskanischen Küche.
Die Erntemöglichkeit der exquisiten Delikatesse erstreckt sich überaus lange, länger als bei jeder anderen Salatpflanze: das ganze Jahr!


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Tripmadam türkis

Sedum rupestre
Eine immergrüne Staude mit spitzen (aber nicht stacheligen!) Blättern. Diese können als kleine geschmacksneutrale Mineralstoffzugabe über Salate gestreut werden.
Schöne gelbe Sternblüten halten wochenlang.
Kann in Mauerritzen und in flachschalige Töpfe gepflanzt werden. Die überhängenden graugrünen Zweige wirken dann sehr originell.


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Wilde Italienische Rucola

Diplotaxis muralis
Rucola mit Mozarella und Tomate, mit einem Dressing aus Olivenöl und Balsamico!
Die wilde italienische Rauke ist mehrjährig, hat stärker ausgeformte Blätter und schmeckt im Vergleich zur einjährigen Salatrauke viel intensiver und nussiger, sogar während der Blüte!
Die Pflanze hat bei Freilandkultivierung schnell einen Durchmesser von 80 cm erreicht.
Dioskurides (1. Jh. n. Chr.) berichtet sogar, dass die Blätter und Samen „die Fleischeslust wecken“, vielleicht ist das der Grund für die immer größer werdende Beliebtheit?


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Neu! Salzmelde (Pflanze)

Atriplex halimus
Ein Strauch mit silbrigen Blättern, die salzig schmecken. Sehr lecker, kann ich nur sagen!
Die Pflanze verträgt kräftigen Rückschitt, man kann also richtig gut ernten.
Entweder roh als Salat oder gekocht wie Spinat essen.


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Baumspinat

Chenopodium giganteum ‚Magenta Spreen’
Wächst so hoch wie ein Baum. Die Knie werden bei der Ernte geschont, denn man muss sich nicht bücken.
Der Neuaustrieb der Blätter ist das ganze Jahr schillernd pink gefärbt. Die einzelnen Pigmente können mit dem Daumen abgestrichen werden und direkt als Rouge benutzt werden!
Die Blätter schmecken nussig-spinatartig, kurz in der Pfanne geschwenkt ein Leckerbissen.


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Erdbeerspinat

Chenopodium capitatum
Der Star im Gemüsebeet wegen der knallroten saftigen Früchten, die wie Erdbeeren aussehen. Die Früchte schmecken wässrig süßlich und sind so hübsch!
Die Pflanzen sind wie alle Gänsefußgewächse eigentlich mit dem zufrieden, was man ihnen bietet, also ganz anspruchslos.
Blätter und Früchte können in allen möglichen Variationen aufgetafelt werden.


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Feldsalat Mache Verte

Valerianella locusta
Im Herbst, wenn die Blätter der Bäume braun werden und abfallen, ist die Zeit für grünen Feldsalat gekommen. Bei uns in der Gärtnerei sprießt er mittlerweile in allen Beeten als Wintersalat.
Die kleinen Blattrosetten schmecken fein nussig und am besten mit einer salzig angemachten Salatsoße.
Kann den ganzen Herbst, Winter und das zeitige Frühjahr beerntet werden. Wir lassen immer einige Pflanzen blühen (die Blüten schmecken im Sommer übrigens auch sehr gut!), aussamen und machen uns eigentlich nie ein Kopf darüber, wann wieder ausgesät werden muss, keimt ja im Herbst alleine.


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Franzosenkraut

Galinsoga parviflora
Der Name beruht auf einem Irrtum: man dachte, dass die Samen mit den Soldaten Napoleons zu uns gelangt sind. Aber eigentlich kamen sie aus Südamerika in die botanischen Gärten Europas.
Die Pflanze wurde bald wegen ihrer schmackhaften Blätter feldmäßig angebaut und hat sich seitdem verbreitet.
Eine Salatpflanze, die noch richtig nach was schmeckt!


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Guter Heinrich

Chenopodium bonus-henricus
Im Mittelalter erlangte Guter Heinrich große Verbreitung als Blattgemüse. Die austreibenden Blätter gehören zum ersten Gemüse im Jahr. Mit dem Aufkommen des Spinats, der nur durch den Kommafehler beim Eisengehalt beliebt wurde, verschwand er zunehmend.
Kochfester als Spinat, unreife Blütenstände können wie Blumenkohl zubereitet werden.


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Hirschhornwegerich

Plantago coronopus
Reizvolles Blattgemüse mit pikant-nussigem Geschmack. Die Blätter sind am oberen Ende geschlitzt und erinnern mit viel Fantasie an ein Hirschgeweih, daher der Name.
Die Pflanze wurde erstmalig in Italien im 16. Jahrhundert angebaut. Gerichte wie: ‚Wachteleier mit Hirschhornwegerich’ sind bis heute ein Klassiker der Toskanischen Küche.
Die Erntemöglichkeit der exquisiten Delikatesse erstreckt sich überaus lange, länger als bei jeder anderen Salatpflanze: das ganze Jahr!


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Malabarspinat

Basella rubra
Die schöne Kletterpflanze aus Indien hat sukkulente, saftige Blätter mit dem Geschmack von jungen Maiskolben! An den roten Stängeln entwickeln sich aus den pinkfarbenen Blüten schwarze Beeren, mit denen man Tee oder Speisen färben kann. Der Saft kann gepresst sogar als Tinte benutzt werden. Die Blätter können roh als Salat gegessen oder gekocht zum Andicken von Soßen und Suppen verwendet werden. Für Indoorgärtner besonders geeignet.


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Neuseeländer Spinat

Tetragonia expansa
Eine Pflanze kann bei reicher Versorgung mit Kompost und Wasser ziemlich üppig werden. Die dickfleischigen Blätter sind immer saftig-frisch.
Etwas Geduld beim Aussäen: Samen keimen unregelmäßig, was durch das schnelle Wachstum und die Dauerernte von Frühsommer bis Herbst wieder wettgemacht wird.
Von Kapitän Cook um 1770 nach Europa gebracht.


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Mangold 5-Color-Silverbeet

Beta vulgaris ssp. vulgaris
Die Stiele sind in herrlichen Farben getönt: manche Pflanzen sind weiß, andere gelb, orange, pink oder rot. Als Blattgemüse ist Mangold vielfältig verwendbar: für Spinatpizza, Mangoldrouladen, für Mangoldsuppe. Schon eine Pflanze versorgt fortlaufend eine vierköpfige Familie.
Die großen gewellten Blätter werden von außen von der Pflanze abgedreht, einige werden zum Weiterwachsen stehen gelassen.


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Rapunzelglockenblume

Campanula rapunculus
Jeder kennt Rapunzel aus dem Märchen, aber wer weiß schon, dass bei den Pflanzen, auf die die Mutter Appetit verspürt, eine Glockenblume gemeint ist?
Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr die Blattrosette - die man wie Feldsalat ernten kann -und die Wurzel - die man im Herbst ernten kann. Im zweiten Jahr erscheinen die blauen Glockenblüten. Die ca. 8cm langen Wurzeln und die Blätter haben ein süßliches, nussiges Aroma.


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Rote Melde

Atriplex hortensis var. rubra
Die schnell wachsenden Pflanzen sind sehr ergiebig. Im Frühling erntet man die jungen, zarten Triebspitzen für frische Salate und später nimmt man die Blätter für alle „spinatigen“ Zubereitungen. Dekorativ!


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