Hemerocallis fulva ‘Europa’ Für Gäste hatten wir einmal einen Salat mit gebratenen Taglilienknopsen geplant. Die Knospen brutzelten in der Pfanne und verbreiteten einen appetitlichen Duft. "och, lasst uns doch mal vorher welche kosten!" so die Gäste. "Klar, kein Problem." Jetzt raten Sie mal, wie viele Knospen noch in den Salat wanderten. Keine, alle wurden schon vorher aufgeknuspert! Sie sind aber auch wirklich lecker, der Geschmack kommt nahe an Eierkuchen heran.
Ausverkauft! Hemerocallis fulva ‘Kwanso’ Stammt aus Japan, wo diese Form auf der Insel Hokkaido wächst. Sie ist die erste Sorte überhaupt und wurde nicht wegen dem Zierwert kultiviert, sondern wegen der gefüllten Blüten – da ist einfach mehr dran!
Hemerocalis ‚We-Ho-Ku’ Erst blüht die kleine Taglie gelb, dann die Taglilie orange, dann die Zitronentaglilie und dann die Taglilie rot. So kann man die Erntesaison verlängern! Rote Taglilien duften selten, diese verströmt einen leichten Duft! Unter allen Taglilien von Gernessern zur süßesten gewählt.
Hemerocalis minor Eine hübsche Ausnahme, die Kleine. Warum? Weil jede Einzelblüte mal nicht nur einen, sondern drei Tage blüht! Außerdem die erste Taglilie, die in Europa eingeführt wurde. In Japan trägt die Pflanze den Namen ‚Matsu-yoi-gusa’, was soviel heißt wie ’Die Staude, die bis zum Abend wartet’. Und tatsächlich: die Blüten öffnen sich am Abend des ersten Tages und schließen sich erst am dritten wieder. Sie haben einen liliengleichen Duft.
Hemerocallis citrina Vielleicht waren Sie schon einmal in unserer Gärtnerei – dann haben Sie wahrscheinlich auch schon Taglilienknospen probiert (oder probieren müssen). Die Zitronentaglilie, die schon seit Jahren in unserem Erlebnis- und Probiergarten wächst, fand dabei immer ganz besonderen Anklang. 1895 in China entdeckt.