Aloysia polystacha Die minzeduftende Entsprechung zum Zitronenstrauch. Fantastischer Spearmintgeschmack. In seiner Heimat wird er als ‚Té del Burro’ verkauft, was ‚Tee der Esel’ heißt. Wie man auf einen so merkwürdigen Namen für eine so leckere Pflanze kommt?!
Ausverkauft! Lippia species Perfekt für unsere Balkongärtner (und auch Fensterbrettgärtner) mit wenig Platz, denn von der Pflanze braucht man nur ganz wenige Blätter für einen tollen Minze-Tee!
Cedronella canariensis Sät man den Kanarischen Balsamstrauch aus, dann kann man ab und zu Varietäten der Aromazusammensetzung feststellen. Neben dem Eukalyptus-Minze Duft herrscht vor allem eine Geschmacksnote vor: Anis. Herrlich für jeden, der Anis und Fenchel mag.
Ausverkauft! Hydrangea macrophylla ‘Oamacha’ Wird in Japan beim Blütenfest getrunken. Durch Fermentation wird das Blattaroma veredelt. Das geht ganz leicht: Blätter in eine Plastiktüte geben und mit wenigen Sprenkeln Wasser befeuchten. Die Tüte fest verschließen und auf die Heizung legen. Jeden Tag die Tüten etwas durchknautschen. Nach drei Tagen ist die Veredlung der Blätter erreicht, der Tee schmeckt dann so, wie er in Japan getrunken wird: wie süßer Himmelstee. (Nein, da ist kein Zucker drin, die Blätter sind dann süß!) Übrigens: sie jungen frischen Blätter schmecken auch gut im Sushi oder im Wok mit anderem Gemüse, sie haben was von Zuckererbse und Gurke.
Cedronella canariensis Der balsamische Duft mit Anteilen von Eukalyptus, Zitrone und Moschus ist kurz vor der Blüte am stärksten wahrnehmbar. Diese ist zusammengesetzt aus mehreren Einzelblüten, es ergibt sich eine fliederfarbene Kugel. Gilt verheißungsvoll als Aphrodisiakum. Ein Tee aus den Blättern stärkt die Konzentration. Im Winter gut abdecken oder in einen kühlen hellen Raum stellen.
Ausverkauft! Lippia scaberrima Wenn der Strauch aus Südamerika blüht, könnte man an eine Verwandtschaft mit Buddleia, dem Schmetterlingsflieder glauben. Die besteht aber nicht. Die weißen Blüten sind jedenfalls genauso in Rispen angeordnet - wenn auch im Miniformat- und duften süß. Die Blätter haben ein Minze-Eukalyptusaroma.
Aloysia triphylla Herrliches Orangenschalen-Zitronenaroma. Eine Varietät der Zitronenverbene, Neuaustrieb mit rundlichen Blättern. Ergiebig - nur wenige Blättchen genügen für eine Kanne. Von einem Kollegen ausgelesen.
Stevia rebaudiana Schon vor 70 Jahren erfolgten Untersuchungen mit folgendem Ergebnis: Die Blätter von dieser Pflanze haben eine Süßkraft, die 30 mal so hoch ist wie die von Zucker. Und das ganz ohne Kalorien und Chemieindustrie (Sie wissen, dass Süßstoff aus Abfällen der Chemieindustrie hergestellt wird, oder?). Stevia kommt ursprünglich aus Paraguay. Die Guarani- und Mato Grosso-Indianer süßen ihre Getränke und Speisen schon seit Jahrhunderten damit. Bei uns in Deutschland erst seit 2011 als Lebensmittel zugelassen, in Japan, der USA und der Schweiz hat sich diese Pflanze im Bewusstsein der Verbraucher schon fest etabliert. Dort werden einige Blätter beim Aufguss von Tee oder Kaffee zugegeben oder die Blätter werden getrocknet und dann gemahlen und so z.B. Gebäck hinzugefügt. Die flaumigen grünen Blätter wachsen zahlreich an einem halb verholzenden Stamm. Stevia mag keine allzu feuchte Erde in lichtdurchflutetem Halbschatten, ab und zu mit Wasser besprühen für eine bessere Luftfeuchtigkeit – somit ideal für die Fensterbank. Kleine weiße Blüten erscheinen im Winter.
Cistus incanus ssp. tauricus Wohlschmeckender Tee aus Blättern und Blüten. Ein hochwirksames Antioxidans, welches immunstärkend, antibakteriell, antiviral und pilzhemmend wirkt.
Ausverkauft! Hypericum hircinum Riesige zitronengelbe Blüten und zitronenduftende Blätter. Schmeckt als Tee und wirkt stimmungsaufhellend.
Aloysia thriphylla Der wunderbare lebhafte Zitronengeschmack ist viel klarer als bei richtigen Zitronen (ohne deren Säure)! Man kann ihn nicht oft genug loben! 1794 kam er von Chile und Argentinien nach Europa und wurde zuerst nur für die Parfümherstellung benutzt. Erst 100 Jahre später kamen neugierige Gärtner auf die Idee, die Pflanze zu kosten! In seiner Heimat ist er kein Strauch, sondern ein Baum mit 4,5m Höhe. In Deutschland gibt es unter Glas stattliche Exemplare, die immerhin 3m hoch sind. Die Pflanze verliert im Winter das Laub, leichte Minusgrade werden (v)ertragen. Treibt im Frühjahr manchmal erst sehr spät aus. Besonders herausragend ist der Tee, im Sommer mit Eiswürfeln aus den frischen Blättern gemacht, im Winter nimmt man die getrockneten Blätter. Diese behalten noch jahrelang ihr Aroma. Passt außerdem gut zu Fisch und Geflügel.